|
Übersicht:
»
1. Zur Gründung des Kolpingwerkes
»
2. Gliederung des Kolpingwerkes
»
3. Die Kolpingsfamilie
»
4. Angebote des Kolpingwerkes
»
5. Anschrift
1. Zur
Gründung des Kolpingwerkes
Als Karl
Marx am 6. Mai 1849 im überfüllten
Kölner Gürzenich sein kommunistisches
Manifest verkündete, gründete der Kölner
Domvikar Adolf Kolping mit sieben
Gesellen in der Kolumba - Schule in Köln
den Katholischen Gesellenverein.
Adolf Kolping wurde am 8. Dezember 1813
in Kerpen, einer Kleinstadt zwischen
Köln und Düren, geboren. Noch nicht 13
Jahre alt, erlernte er das
Schuhmacherhandwerk. Er blieb 8 Jahre
als Geselle in diesem Beruf tätig. Um
den Menschen mehr zu helfen, entschloss
er sich, Priester zu werden und besuchte
ab Herbst 1837 das Marzellengymnasium in
Köln. Am 3. April 1841 bestand Kolping
nach dreieinhalb Jahren das Abitur. Nach
seinen theologischen Studien in München
und Bonn wurde er am 13. April 1845 in
der Minoritenkirche zum Priester
geweiht. Seine erste Kaplanstelle
erhielt er in der Laurentiuskirche in
Elberfeld. Hier arbeitete Kolping in dem
von Lehrer Breuer gegründeten
Gesellenverein mit und wurde bald dessen
geistiger Mittelpunkt.
Durch diese Arbeit angeregt, erkannte
Kolping die Notwendigkeit der religiös -
sozialen Arbeit für die gesamte
arbeitende Jugend .Darum bewarb er sich
um die freigewordene Domvikarstelle in
Köln, um von der Rheinmetropole aus sein
Ziel zu verwirklichen. Im Gegensatz zu
Karl Marx wollte Kolping die soziale Not
nicht durch klassenkämpferische
Solidarität beheben, sondern durch die
Neubesinnung des Menschen auf den Wert
der Familie, des Berufes, der Kirche und
des Staates.
Nach seinem Tod am 4. Dezember 1865
breitete sich das Kolpingwerk rasch aus.
Das Kolpingwerk im Deutschen
Zentralverband zählt momentan über 280
000 Mitglieder in 2800 örtlichen
Kolpingsfamilien.
2.
Gliederung des Kolpingwerkes
Das
Internationale Kolpingwerk ist
mittlerweile in über 50 Ländern auf
allen Kontinenten verbreitet.
Im Kolpingwerk Deutscher Zentralverband
sind alle Kolpingsfamilien erfasst und
angeschlossen. In Köln, dem
Entstehungsort des Katholischen
Gesellenvereins, verfügt das Kolpingwerk
über eine Verbandszentrale als
Knotenpunkt der Information und
Koordination, als Organisationsstelle
für Hilfsmittel, Schrifttum und
verbandliches "Know - How". Desweiteren
gibt es in allen 22 westdeutschen
Bistümern Diözesanverbände mit eigenen
Büros und hauptamtlichen Mitarbeitern.
In den neuen Bundesländern befinden sich
die Verbandsstrukturen im Ausbau.
Mehrere Kolpingsfamilien arbeiten zudem
auf Bezirksebene zusammen, um regionale
Veranstaltungen und Angebote
durchzuführen. Die Kolpingsfamilie
Mühlhausen gehört dem Bezirk Wiesloch
an.
Die kleinste Einheit im großen
Kolpingwerk ist die örtliche
Kolpingsfamilie, welche allerdings auch
die wichtigste und aktivste Gruppierung
im Zentralverband darstellt.
3. Die
Kolpingsfamilie
Die
Kolpingsfamilie Mühlhausen wurde 1957
vom damaligen Pfarrer und Präses Rudolf
Kurz gegründet. Mit derzeit 100
Mitgliedern ist die Kolpingsfamilie eine
recht aktive Gemeinschaft in der
Gesamtgemeinde Mühlhausen. Man trifft
sich alle 2 Wochen im vereinseigenen
Kolpingraum im Keller des katholischen
Kindergartens.
Die Kolpingsfamilie ist eine Bildungs-
und Aktionsgemeinschaft. Ihre Arbeit
vollzieht sich auf Pfarr- und Ortsebene.
In der Präambel des Programms des
Kolpingwerkes, Deutscher Zentralverband,
heißt es: "Das Kolpingwerk ist die von
Adolf Kolping geschaffene und geprägte
familienhafte und lebensbegleitende
katholische Bildungs- und
Aktionsgemeinschaft zur Entfaltung des
Einzelnen in der sich ständig zu
erneuernden Gesellschaft."
Daher geht die Kolpingsfamilie in ihrer
Arbeit von den Bedürfnissen und
Interessen der Menschen in der modernen
Gesellschaft aus. Daraus resultieren
folgende Aufgaben und Ziele der
Kolpingsfamilie:
1. Seine Mitglieder zu befähigen, sich als Christen in der Welt und damit
dem Beruf, Ehe und Familie, in Kirche
und Gesellschaft und Staat zu bewähren.
2. Lebenshilfen und Dienste für seine Mitglieder und die Mitmenschen
anzubieten.
3. Durch die Aktivitäten seiner Mitglieder wie seiner Gruppierungen das
Gemeinwohl zu fördern und an der
ständigen Erneuerung der Kirche und der
Gesellschaft mitzuwirken.
Im Halbjahresprogramm legt die
Kolpingsfamilie ihre Termine und
Veranstaltungen fest, bei denen es um
Diskussion, Gewissensbildung, soziale
Aktivitäten, Geselligkeit,
kommunalpolitisches Engagement, Sport
und Tanz, Unterhaltung und Kameradschaft
geht. Vom Gesellenverein von damals ist
äußerlich nicht mehr viel übrig. Heute
gehören Frauen und Männer, Kinder,
Jugendliche und Erwachsene bis ins hohe
Alter der Gemeinschaft an. Seit
Jahrzehnten kommen die Mitglieder aus
allen Erwerbsberufen und sozialen
Schichten.
Chronik bis 2007
Am Sonntag, dem 20.Oktober 1957
erlebte die Gemeinde Mühlhausen ein ganz
besonderes Fest. Die Kolpingfamilie
wurde während eines erhebenden Festaktes
aus der Taufe gehoben.
Zum Stiftungsfest kamen 17
Kolpingfamilien. 37 neue Mitglieder
gaben in feierlicher Form ihr Gelöbnis
zur Idee Adolph Kolpings ab. Kaplan
Fischer und Pfarrer Rudolf Kurz legten
den Grundstein zur Bildung der
Kolpingfamilie Mühlhausen. Erster Senior
war Claus Bender.
Der damalige Bürgermeister Philipp
Ernst Kretz empfahl den jungen
Kolpingsöhnen, stets den
Gemeinschaftssinn vor Augen zu haben.
Die Kolpingfamilie Malsch, zu der wir
heute ein ausgezeichnetes Verhältnis
haben, übernahm die Patenschaft. Mit der
Gründung der Kolpingfamilie wurde
gleichzeitig eine Lücke im Vereinsleben
unserer Gemeinde geschlossen. Ein neuer
kirchlicher Verein war neben den
bestehenden 7 Ortsvereinen ab diesem
Zeitpunkt vorhanden. Unsere
Kolpingfamilie war nun im wahrsten Sinne
des Wortes der jüngste Verein in
Mühlhausen. Der jüngste Kolpingsohn war
16 Jahre alt, und der älteste 26 Jahre,
was insgesamt einen Durchschnitt von
20,3 Jahre ergab.
Schwerpunkt unserer neuen
Kolpingfamilie war die Bildung und
Unterrichtung der Kolpingsöhne durch
Vorträge über kirchliche, politische und
berufliche Themen.
Der Gemeinschaftsgeist der jungen
Kolpingfamilie wurde weiterhin durch
gemeinsame Ausflüge unter anderem an das
Grab unseres Gründers Adolph Kolping in
Köln, zu Bruder Klaus von der Flüe in
Sachseln, Schweiz oder zum Kloster
Neresheim gestärkt.
Während dieser Zeit standen Johann
Schmitt und Helmut Kretz an der Spitze
unserer Kolpingfamilie. Präses während
dieser Aufbauphase war Pfarrer Rudolf
Kurz, der selbst immer wieder aktiv zur
Programmgestaltung beitrug.
In die Amtszeit von Senior Hugo
Stiel, der von 1965 bis 1972 die
Kolpingfamilie Mühlhausen führte, fiel
sowohl der unausweichliche
Generationenwechsel, als auch der
Weggang des Gründungspräses Pfarrer
Rudolf Kurz nach Distelhausen bei
Tauberbischofsheim.
Auf Alfons Sieber, der mit Hugo Stiel
und Dieter Breitner wesentlichen Anteil
an den erfolgreichen
Faschingsveranstaltungen unserer
Kolpingfamilie hatte, folgte im Mai 1974
Erich Becker, sowie im Jahr 1976 Werner
Sauer. Schwerpunkt dieser Zeit war unter
anderem die Öffnung unserer
Kolpingfamilie für weibliche Mitglieder.
Außerdem konnte man bei Regional- und
Diözesan-Fußballmeisterschaften mit
Turniersiegen glänzen.
Im August 1977 feierten wir das
20-jährige Kolpingjubiläum in der
Kraichgauhalle. Schirmherr der
dreitägigen Feierlichkeiten war
Bundestagsabgeordneter Fritz Baier. Am
Samstag, dem 20.August 1977 wurde
während eines glanzvollen Festaktes
Pfarrer Rudolf Kurz zum Ehrenpräses der
Kolpingfamilie ernannt. Beim Regionaltag
am Sonntagmittag brillierte der
Stuttgarter Landtagspräsident Erich
Ganzenmüller zum Thema: "Mit Adolph
Kolping die Zukunft gestalten". Und die
vollbesetzte Kraichgauhalle am Montag
beim Vereinsabend war Erfolg und Beweis
dafür, dass unsere Kolpingfamilie
inzwischen als vollwertiger Partner im
örtlichen Vereinsgeschehen angekommen
und akzeptiert wurde.
Harald Reiß, sowie erneut Werner
Sauer und schließlich Peter Lakatos
führten unsere Gemeinschaft zum
25-jährigen Jubiläum am 23. Oktober
1982.Kolpingsohn Trudbert Greulich
bejahte damals in einem engagierten
Vortrag die Aktualität der Gedanken
Adolph Kolpings. Auch in der heutigen
Zeit - so Greulich - sei das Kolpingwerk
und sein Angebot eine echte Alternative
für die Jugend zu den Angeboten unserer
Zeit.
Von 1984 bis 1986 war Klaus Maier
Leiter unserer Kolpingfamilie. Er
versuchte das aktuelle
Veranstaltungsangebot in dieser Zeit zu
halten.
1986 wurde erneut Werner Sauer die
Führung des Vereins übertragen. Durch
eine verstärkte und gezielte
Pressearbeit konnte der
Mitgliederbestand erhöht werden.
Ein weiter Höhepunkt der
Vereinsgeschichte war das 30-jährige
Jubiläum mit dem damaligen
Oberbürgermeister Manfred Rommel aus
Stuttgart. In seiner eindrucksvollen
Rede zum Thema "Mensch, Arbeit und
Zukunft" kritisierte Rommel nicht nur
die anstehenden Probleme unserer
Gesellschaft, sondern zeigte auch
vernünftige Lösungsvorschläge auf.
Mit dem Ausbau des Kolpingraumes 1986
im Kindergarten St. Josef setzte die
Vorstandschaft der Kolpingfamilie
Mühlhausen ein deutliches und richtiges
Signal für die Zukunft. Nach
zweijähriger Bauzeit konnte der Raum für
die Vereinsarbeit genutzt werden.
Mittlerweile steht unser Kolpingraum des
Öfteren auch kirchlichen und weltlichen
Vereinen zur Verfügung. 1990 wurde der
erste Kolping-Altkleidercontainer in
Mühlhausen aufgestellt. Insgesamt kommen
jährlich um die 10 Tonnen Altkleider
zusammen. Mit dieser Maßnahme leistet
die Kolpingfamilie nicht nur einen
Beitrag für die Umwelt, sondern
unterstützt auch die Bildungs- und
Entwicklungshilfearbeit des
Kolpingwerkes Freiburg in Chile.
Ein weiteres Großereignis war für die
Kolpingfamilie die Seligsprechung
unseres Gründers Adolph Kolping am 27.
Oktober 1991. Mit gezielten Aktionen und
Versammlungsabenden wurde auf diesen Tag
aufmerksam gemacht.
Das Jahr 1993 brachte eine weitere
Änderung in der Vorstandschaft der
Kolpingfamilie Mühlhausen.
Mit Paul Hotz fand unsere
Gemeinschaft einen Vorstand, welcher bis
heute die Geschicke der Kolpingfamilie
erfolgreich führt.
Präses, also geistliche Väter waren
seit der Gründung der Kolpingfamilie
immer die jeweiligen Ortspfarrer. Dem
Gründungspräses Rudolf Kurz folgte im
Jahr 1969 Pfarrer Friedrich Wolf. Er
stiftete 1985 der Kolpingfamilie
Mühlhausen ein neues Banner, als Zeichen
seiner Verbundenheit zum Kolpingwerk.
Ihm folgte Pfarrer Kleemann. Er gab der
Kolpingfamilie grünes Licht für den
Ausbau des Kolpingraumes. Zum jetzigen
Pfarrer Manfred Tschacher pflegt die
Kolpingfamilie ein hervorragendes
Auskommen und eine sehr gute
Zusammenarbeit. Er unterstützt großzügig
vor allem unsere Aktionen für die Dritte
Welt.
Der 9.November 1997 war ein weiterer
Meilenstein in der Geschichte der
Kolpingfamilie Mühlhausen. Für das
damalige 40-jährige Jubiläum konnte der
amtierende Arbeits- und Sozialminister
des Landes Baden Württembergs,
Kolpingmitglied Erwin Vetter, auch
langjähriger beliebter Oberbürgermeister
der Stadt Ettlingen als Festredner
gewonnen werden.
In seiner viel beachteten Rede
beleuchtete Vetter die Ideen und Ziele
des Sozialreformers Adolph Kolping und
versuchte diese aktuell auf die Zeit von
1997 politisch zu beschreiben. Mit einer
vernünftigen Menschlichkeit, warb
Minister Vetter, die neuen sozialen
Herausforderungen anzugehen. Vor allem
machte er sich stark für mehr
bürgerliches Engagement, forderte
Bündnisse für Schwache, und vor allem
mehr Leistungen für Familien in unserer
Gesellschaft.
Das Jahr 1998 war neben den
wiederkehrenden Veranstaltungen vor
allem geprägt mit zwei Aktionen für die
3. Welt. So wurde zum einen eine
Werkzeugaktion für Handwerker in
Brasilien gestartet, welche umgerechnet
5 000 Euro wert war. Des Weiteren konnte
die Kolpingfamilie Mühlhausen auf
Anfrage für das Kolpingwerk Chile eine
gebrauchte Druckmaschine von der
Heidelberger Druckmaschinen AG für eine
Kleindruckerei weiter vermitteln. Ein
weiterer Höhepunkt war in jenem Jahr für
über 40 Kolpingmitglieder auf Einladung
von MDL Erwin Vetter der Besuch des
Stuttgarter Landtags.
Besonders
stolz war die Kolpingfamilie Mühlhausen
bei der Wahl des Kolpingmitglieds Karl
Klein zum neuen Bürgermeister von
Mühlhausen am 19.12.1991, der bis heute
seine Aufgabe gut meistert hat .
Außerdem vertritt nun Karl Klein auch
unseren Wahlkreis im Landtag. Ihm folgte
im Juni 2001 ein weiterer Kolpingbruder
aus unseren Reihen, nämlich Theo Sauer,
der in Helmstadt-Bargen zum
Bürgermeister gewählt wurde. Bei dieser
Gelegenheit weisen wir sehr gerne mal
darauf hin, dass sich unsere Mitglieder
nicht nur kulturell und auf kirchlicher
Seite einbringen, sondern auch
politisch. So sind aktuell fünf
Kolpingmitglieder engagiert auch im
Gemeinderat in Mühlhausen vertreten. Für
ihren Einsatz bedankt sich die
Vorstandschaft an dieser Stelle recht
herzlich.
Aufgrund der zunehmenden Aktivitäten
und ansprechenden Programmpunkte sah
sich die Vorstandschaft der
Kolpingfamilie Mühlhausen gezwungen,
einen neuen Weg bezüglich der Führung
innerhalb der Kolpingfamilie zu gehen.
Die Generalversammlung der
Kolpingfamilie Mühlhausen wählte am
24.11.2000 erstmalig eine Doppelspitze
plus einer Stellvertreterin. Der
bisherige Vorstand Paul Hotz bekam mit
Werner Sauer und Rosemie Becker eine
personelle Verstärkung. Dieses neue
Modell wurde zwar am Anfang mit
allergrößter Skepsis beäugt, aber die
bisher siebenjährige erfolgreiche
Zusammenarbeit dieses Teams hat
mittlerweile alle überzeugt. Im
Gegenteil, das Mühlhäuser
Kolping-Vorstandsmodell wurde zum
Vorreiter nicht nur für einige Vereine
in Mühlhausen sondern auch in der
hiesigen Region.
Ein weiteres Highlight war die
8-tägige Romwallfahrt im Oktober 2001
zusammen mit unserer
Nachbarkolpingfamilie aus Malsch. Über
50 000 Kolpinger mit über 425
Kolpingbanner sorgten auf dem
Petersplatz während dem Gottesdienst und
nach der Papstaudienz für ein
unvergessliches Erlebnis.
Im Jahre 2002 setzte sich die
Kolpingfamilie Mühlhausen inhaltlich mit
dem neuverfassten Leitbild des
Kolpingwerkes auseinander. Unter anderem
besuchte man einen Informationsabend bei
der Kolpingfamilie Wiesloch, bei der die
Diözesanvorsitzende Maria Bussath vom
Kolpingwerk Freiburg zum Thema Leitbild
referierte.
Am 27.3.2006 verstarb im Alter von
103 Jahren unser Gründungspräses,
Förderer und Gönner Geistlicher Rat,
Pfarrer Rudolf Kurz. Er hielt bis kurz
vor seinem Tode immer Kontakt zu den
amtierenden Senioren und Vorsitzenden
der Kolpingfamilie Mühlhausen.
In den letzten Jahren ging die
Kolpingfamilie Mühlhausen auch gerne auf
Exkursionen in Betrieben der Region und
im weiteren Umfeld. So besuchten und
informierten wir uns in den vergangen
Jahren unter anderem
bei SAP in Rot, bei der BASF in
Ludwigshafen, bei der Heidelberger
Druckmaschinen AG, bei den
Johannesanstalten in Mosbach,
Kolbenschmidt in Rot, Geroldsteiner
Brunnen in der Eifel, JVA Bruchsal,
Stahlwerk Völklinger Hütte, mittlerweile
Weltkulturerbe, Druckhaus der
Rhein-Neckar-Zeitung,
Bodenseewasserversorgung in Sipplingen,
um nur mal einige namhafte zu nennen.
Unsere Kolpingfamilie ist ein fester
Bestandteil in unserer Heimatgemeinde.
Wir pflegen zu allen kirchlichen und
weltlichen Ortsvereinen gute
Verbindungen, in der Pfarrgemeinde
stehen wir bei vielfältigen Anlässen mit
Hilfe und Einsätzen zur Verfügung, auf
Bezirks- und Regionalebene des
Kolpingwerkes engagieren wir uns schon
seit vielen Jahren. So begleitete über 9
Jahre Werner Sauer das Amt des
Regionalschriftführers, mittlerweile
übernahm Rudi Becker dieses Amt,
ebenfalls aus Mühlhausen. Bei allen
Jubiläen der Kolpingfamilien im Bezirk,
Region und zum großen Teil innerhalb der
Diözese Freiburg zeigten wir Flagge und
waren mit Bannerabordnungen vertreten.
Zu unserer Kolpingarbeit gehört auch die
Zuwendung zur Patenkolpingfamilie Malsch.
Wir versuchen durch gemeinsame
Veranstaltungen, Kolpinggedenktage und
Freizeitgestaltung wie zum Beispiel
Kegeln, unsere alternde
Nachbarkolpingfamilie noch am Leben zu
erhalten. Bei dieser Gelegenheit gilt
unser außerordentlicher Dank an
Bezirkspräses Erich Egner-Walter, Malsch,
der uns zu Pfarrer Alts Zeiten 1993 zum
Weiterleben verholfen hat. Mittlerweile
hat man auch Kontakte zu den
saarländischen Kolpingfamilien Rehlingen
und Besseringen geknüpft.
Für unseren Festredner Herrn Peter
Müller, sind die Orte bestimmt nicht
unbekannt.
Die Kolpingfamilie Mühlhausen hat
sich trotz manchen kritischen
Vereinsphasen ihrer 50–jährigen
Geschichte nicht nur erhalten, sondern
sich auch ständig positiv
weiterentwickelt. Bestes Beispiel
hierfür, die neu erstellte Homepage der
Kolpingfamilie Mühlhausen, über der sie
alle wichtigen und aktuellen
Informationen erfahren können. Klicken
sie mal rein unter.
www.kolpingfamilie-muehlhausen.de
Zum heutigen Tag zählt die
Kolpingfamilie 96 Mitglieder, davon sind
11 Frauen.
Das Vorstandsteam der Kolpingfamilie
Mühlhausen konnte sich bisher immer auf
eine hervorragende Gemeinschaft mit
tollem Teamgeist, höchst einsatzbereiten
und engagierten Mitgliedern in Vorstand-
und Mitgliederschaft verlassen, ganz
gleich um welche Aktionen, Hilfsdienste,
Spendenaufrufe oder sonstige spontane
Einsätze es sich handelte. So möchte ich
zum Schluss stellvertretend für
mannigfaltige Aktionen der hiesigen
Kolpingfamilie die Finanzierung des
Brunnenbaus in Burkina Faso in
Südwestafrika, gezielte Hilfsmaßnahmen
in Südamerika und Asien , unsere
Kaffeeverkaufsaktion zugunsten
mexikanischer Kleinbauern nennen, sowie
unsere Straßenkerwe, ohne die wir nicht
existieren könnten. Unsere
Kolpingfamilie hat in den
zurückliegenden 50 Jahren immer
versucht, ihrem Auftrag gerecht zu
werden.
4.
Angebote des Kolpingwerkes
Das Kolping -
Familienferienwerk
Das Kolping - Familienferienwerk ist der
größte gemeinnützige Träger von
Familienferienstätten in der
Bundesrepublik. Es ermöglicht Eltern und
Kindern eine Erholung mit und in der
Familie. In den zehn
Familienferienheimen, die im Bereich der
Mittelgebirge und im Allgäu gebaut
wurden, erholen sich jährlich bis zu 20
000 Gäste.
|
|
|
Bildungswerk des
Zentralverbandes
Das Bildungswerk des Deutschen Zentralverbandes
bietet Weiterbildungsmaßnahmen für Leitungskräfte
an.
Die
Jugendgemeinschaftsdienste
Die Jugendgemeinschaftsdienste des Kolpingwerkes
führen Workcamps (Arbeitseinsätze), Friedensdienste
und Internationale Jugendbegegnungen mit etwa 700
Teilnehmer durch.
Kolping -
Reisen
Kolping - Reisen ist behilflich bei der Durchführung
von Reisen, die sich vom Massentourismus
unterscheiden.
Kolpinghäuser
Als Stadt- und Gemeindezentren für Jugendbegegnung
und Erwachsenenbildung sind die Kolpinghäuser ein
wesentlicher Beitrag zur Arbeit des Kolpingwerkes.
Zeitschriften des Kolpingwerkes
In einer Auflage von 170 000 Exemplaren erscheint
die Zeitung des Kolpingwerkes - Deutscher
Zentralverband - nämlich das Kolpingblatt. Es
informiert monatlich über Zusammenhänge und
Hintergründe aus Politik, Gesellschaft und
Wirtschaft, Arbeit und Betrieb, bringt Beiträge aus
den Bereichen "Glaube und Leben", "Ehe und Familie",
"Berufliche Bildung" und vermittelt Nachrichten aus
erster Hand über das Geschehen im Kolpingwerk.
Idee und
Tat - Zeitschrift
Für Vorstände und Vorstandsmitglieder erscheint die
Führungszeitschrift "Idee und Tat".
5.
Anschrift
Wenn Sie mehr über die
Kolpingsfamilie Mühlhausen oder das Kolpingwerk
deutscher Zentralverband wissen möchten, dann lassen
Sie es uns wissen und schreiben an:
Kolpingsfamilie Mühlhausen
oder
Deutsche Kolpingsfamilie
Kolpingstr. 9 Kolpingsplatz 5-11
69242 Mühlhausen 50667 Köln
oder www.kolping.de
Sandäckerstr. 11
69242 Mühlhausen
|
|